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Motorneöle

Dem Motoröl in Ihrem Fahrzeug wird einiges abverlangt. Denn moderne Motoren stellen hohe Ansprüche an das Motoröl. Es soll nicht nur Schmieren und die Reibung und den damit verbundenen Verschleiß im Motor so niedrig wie möglich halten, sondern dient auch zum Kühlen der Metalloberflächen und dem Abtransport der Verbrennungsrückstände.

Ihr Motoröl muss also viel leisten. Deshalb sollte man hier nicht am falschen Ende sparen. Ein minderwertiges Motoröl kostet nicht nur Leistung und Kraftstoff, sondern setzt bei der Verbrennung dem Motor zu und senkt dessen Lebenserwartung. Weiterhin sammeln sich in der Ölwanne und dem Ölfilter die Rückstände des Verbrennungsprozesses.

Deshalb: Ein regelmäßiger Ölwechsel ist Pflicht. Die Fahrzeughersteller schreiben dabei den Intervall vor. Wir empfehlen, nur Marken-Öle zu verwenden. Weiterhin sollte man sich bei der Wahl des Öls an die Herstellerangabe halten. Ein mineralisches Öl wie Mobil 10W-40 darf nur bei Fahrzeugen mit einjährigem Service-Intervall (oder alle 15.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt) verwendet werden. Fahrzeuge mit dem verlängertem Service-Intervall im zweijährigen Rhythmus (oder alle 30.000km) müssen mit einem hochwertigen synthetischen Öl wie Mobil 0W-30 befüllt werden.

Dazu empfiehlt es sich, immer eine Flasche Nachfüll-Öl bereit zu haben. So kann man zum Beispiel während der Urlaubsreise nicht von einem niedrigen Ölstand überrascht werden. Gern legen wir Ihnen zu jeder Inspektion eine Nachfüll-Flasche ins Fahrzeug!

Tipps zum Thema Motorenöl

Ein Öl für jede Jahreszeit
Sommer- und Winteröle gehören längst der Vergangenheit an. Die handelsüblichen Mehrbereichsöle verwendet man zu jeder Jahreszeit. Allerdings sollte man nicht auf den Pfennig schauen, denn: Minderwertiges Öl kann zu erhöhtem Spritverbrauch, vorzeitiger Abnutzung und damit verbundenen Motorschäden führen.

Be-Stands-kontrolle
Den Ölstand sollten Sie in regelmäßigen abständen kontrollieren, denn: Die falsche Ölmenge kann böse Folgen haben. Bei einem zu niedrigen Ölstand leidet der Motor durch Überhitzung und Mangelschmierung. Bei einer Überfüllung entstehen Reibungsverluste mit hohem Spritverbrauch und unnötiger Umweltbelastung.

Ein Licht das nicht leuchten darf
Leuchtet das Öldruckkontrolllicht permanent auf, sollten Sie sofort anhalten, den Motor abstellen, den Ölstand kontrollieren und Öl nachfüllen. Befindet sich genug Öl zwischen den beiden Markierungen, kann ein schwerwiegender Defekt vorliegen. Mit Weiterfahren riskieren Sie einen kapitalen Motorschaden.

Mischen possible
Das Mischen von synthetischen und mineralischen Ölen ist grundsätzlich möglich, da beide auf Kohlenwasserstoffverbindungen basieren. Allerdings sollte man nur im Notfall die Sorte wechseln und zumindest die gleiche Viskositätsklasse verwenden. Vermischungen können zu Problemen bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz führen.

Time to say goodbye
Motoröl unterliegt wie jeder andere Gebrauchsgegenstand Verschleißerscheinungen. Deshalb schreibt der Hersteller regelmäßige Motorölwechsel vor. Mit synthetischen Ölen können längere Wechselintervalle erreicht werden, wobei das Intervall nicht überzogen werden darf.

Neues Öl für alte Motoren
Selbst wenn Sie in der Vergangenheit Mineralöl verwendet haben: Bei acht bis zehn Jahren alten Fahrzeugen kann bedenkenlos ein synthetisches öl eingefüllt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass in der Vergangenheit der Ölwechsel regelmäßig nach Herstellervorschrift durchgeführt wurde und die Ölqualitäten den Herstellernormen entsprochen haben.

Don't do it yourself
Wird ein Ölwechsel im Do it yourself-Verfahren durchgeführt, kann dies schlimme Folgen haben. Wenn Öl ins Erdreich läuft, richtet es dort erhebliche Umweltschäden an. Schon ein Liter Altöl kann eine Million Liter Trinkwasser verunreinigen. Deshalb sollte man den Wechsel und die Entsorgung dem Fachmann im Kfz-Meisterbetrieb überlassen.

Marke contra No-Name
Bei No-Name-Ölen der unteren Preislagen aus dem Baumarkt ist Vorsicht geboten. Ihrer Sicherheit und der Langlebigkeit Ihres Fahrzeugs zuliebe sollten Markenöle verwendet werden. Bei den heutigen ausgedehnten Ölwechselintervallen von 15.000 Kilometern relativiert sich der finanzielle Aufwand auf rund 1 Euro pro 1000 Kilometer.

Öl und Umweltschutz
Tests brachten es an den Tag: Der vollsynthetische Hochleistungsschmierstoff 0W-30 könnte insbesondere im Kurzstreckenbetrieb eine Spritersparnis bis zu 5% erreichen. Die Reibungsminderung führt insgesamt zu einer messbaren Leistungssteigerung des Motors. Und weniger Kraftstoffverbrauch bedeutet weniger Kosten.

Haltbarkeitsdatum
Öl ist in geschlossenen Behältern circa drei Jahre haltbar. Allerdings sollten Sie es trocken lagern, so dass es möglichst keinen hohen Temperaturschwankungen unterliegt.
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